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 ~ Yang ~

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AutorNachricht
Yang





BeitragThema: ~ Yang ~   Di Mai 07, 2013 8:31 am




Name:
Yang
Bedeutung:
"dunkel wie die Nacht"
Geschlecht:
männlich
Alter:
5 Winter
Rasse:
Grauwolf
Herkunft:
Japan




Aussehen:
Beginnen wir mit dem Auffälligsten. Mein Fell ist schwarz, scheint aber im Sonnenlicht bräunlich zu sein und damit ein starker Kontrast zu meinen sehr, hellen blau-grauen Augen. Ich bin eher groß, nicht besonders breit oder schmal und wirke nicht sehr muskulös - freut euch nicht zu früh, der Schein trügt. Unter meinem dichten Fell, in dem mir leider eher schnell zu warm wird, habe ich stahlharte Muskeln. Außerdem habe ich eine Narbe an der Schulter, die jedoch vom umliegenden Fell verdeckt wird. Die hab ich bekommen, als ich als Welpe hingefallen bin. Also nein, keine Narbe von einem Kampf, wo ich den Tapferen gespielt habe.
Wie schon gesagt, zum Glück sieht man diese Narbe nicht, denn so ist das Bild vom edlen Kämpfer, der nie getroffen wurde perfekt. Ich strahle etwas Unnahbares aus, etwas Hoheitsvolles. Meine Bewegungen unterstreichen das, denn ich bewege mich irgendwie kriegerisch fort, wirke immer gespannt und dabei doch völlig elegant und - aber wirklich nur von den Bewegungen her - machmal auch ein wenig vogelartig. Die Vögel bewegen sich ja auch mit fließenden Bewegungen, die dann plötzlich ruckartig werden, nur um dann wieder in das Fließende überzugehen. Aber genug davon.

Besonderes:
Eigentlich nichts. Nur eben die Augen - aber das wäre dann auch schon alles. Und wer kümmert sich denn bitte um meine Augen?
Größe:
83cm
Gewicht:
45kg
Augenfarbe:
ein blau-grau, dass bei Sonnenlicht extrem hell wirken kann.




Charakter
Naja. Ich bin nicht wirklich nett. Und wenn ich nett bin, nur weil ich dabei Hintergedanken hege. Ich liebe es nämlich, das Wesen anderer Wölfen zu erforschen und daraus meine Schlüsse zu ziehen. Ich muss sagen, dass ich kein sehr gutes Gedächtnis habe, aber solche Dinge, die eigentlich sonst schnell wieder vergessen werden, kann ich mir ewig merken. Natürlich stelle ich dann auch was an mit meinem Wissen. Ich mag es furchtbar gerne, andere gegeneinander auszuspielen und so lange nett zu tun, bis ich sie verraten und ihre größten Geheimnisse ausplaudern kann. Dafür lebe ich wahrscheinlich sogar. Ich kümmere mich nicht, auf welcher Seite ich dabei stehe, wie unmoralisch oder skrupellos das ist, was ich gerade zu tun gedenke, ich mache es einfach. Die meisten verstehen nicht, woran ich mich da dann freue, ich freue mich aber schlicht an dem Chaos und dem Ärger und Unmut, den ich dabei streue. Und daran, dass ich der Auslöser bin. Ich sehe zum Glück vertrauenerweckend aus und schaffe es immer wieder, mich in die Herzen anderer zu schleichen. Oft ist es für mich dann eh eine feine Zeit, wenn meine "Freunde" nach meiner Pfeife tanzen, aber irgendwann legt sich das auch wieder und dann bedeuten sie mir nichts mehr. Wenn man das so hört denkt man sich vielleicht "Ist der denn dann überhaupt irgendwem loyal?", "Aber das kann doch auch kein Leben sein." und "Hat der kein schlechtes Gewissen?" und die Antwort auf diese Fragen ist ja. Ich kann loyal und treu sein, aber nur denen gegenüber, die es in meinen Augen auch wirklich verdienen. Wölfe, die nur ein Witz sind, Möchte-Gern-Anführer, verachte ich umso mehr.
Ob das ein Leben ist, ist so eine Frage. Es ist ja nicht so, als hätte ich gar keine Freunde, die ich für immer habe. Zum einen lebt meine Mutter und ich denke immer wieder an sie, zum anderen denke ich an zwei meiner Geschwister und wünsche mir auch irgendwann eine Partnerin. Die aber so ähnlich ticken sollte wie ich. Also, frech ist, hinterlistig aber auch leidenschaftlich und der man dann irgendwann, wenn sie einen mag, auch wirklich vertrauen kann. Auf die Frage mit dem Gewissen kann ich nur antworten: Ich habe keins. Meiner Meinung nach ist niemand gut oder schlecht auf der Welt. Außerdem ist die Welt immer im Gleichgewicht. Wenn ich es einem Wolf jetzt einmal ganz schwer mache, dann geht es mir umso besser. Da ich mich ja freue, wenns ihm schlecht geht. (hihi.)
Das bedeutet dann ja, dass das Glück quasi nicht verloren geht - er wird traurig, ich glücklich - und so zerstöre ich ja weder etwas unwiederbringlich, noch handle ich gegen das Gesetz der Natur.
Wie jemand vielleicht aus dem Satz herausgehört hat: Ich hasse es, etwas so zunichte zu machen, dass es für immer futsch ist. Gewalt ist etwas, dem ich überhaupt nichts abgewinnen kann. Und so weit würde ich auch nie gehen. Bei mir passiert immer alles auf geistiger Ebene, was zwar in euren Augen wahrscheinlich nicht viel besser ist, aber das kümmert mich nicht.
Wenn ich alleine bin, niemand in der Nähe ist, den ich nerven kann, dann werde ich meist recht sympathisch. Zu blöd, dass es dann niemand bemerkt. Aber es stimmt wirklich. Ich beruhige mich merklich und werde, desto länger ich allein bin, desto nachdenklicher. Ich verarbeite quasi alles Gelebte noch einmal. Aber ich denke überhaupt eher viel nach. Über mich, das was ich tue und das was andere tun. Was einmal sein wird et cetera ...
Und manchmal komme ich dann zu dem Punkt, an dem ich mir bewusst werde, dass ich eigentlich nicht nur böse bin. Ich kann auch nett sein, Geheimnisse bewahren und echt gute Tipps geben, hilfsbereit werden et cetera, allerdings kommt diese Seite eher selten zu Tage. Einfach, weil ich einmal erfahren habe, wie fein es ist, nicht nett zu sein, egoistisch zu sein. Und dass ich, wenn ich wirklich will, sowieso nett sein kann. Aber nur, wenn ich will.
Was noch erwähnenswert wäre: Ich bin auch irgendwie anhänglich. Aber mein Herz vergebe ich nur an die komischsten Objekte, nichts Typisches. Und was ich im Moment echt arg vermisse ist meine Heimat. Ich bin unfreiwillig hierher gekarrt worden. Mittlerweile hab ich zwar erkannt, dass ich wahrscheinlich nie wieder nach Hause kommen werde, aber naja ... Sehnsucht hab ich trotzdem.
Bei diesem erwähnten "gekarrt werden" hab ich auch meine Abneigung gegen Wasser und Fisch bekommen. Regen geht noch, aber ich habe beinahe panische Angst vor Wasser und vor kleinen Höhlen oder Ähnlichem.
Außerdem - was noch ganz wichtig ist - hasse ich es, hilflos zu sein. Oder von anderen abhängig zu sein. Festgehalten zu werden und nicht weg zu können. Was ich dafür wieder gut aushalte ist Spott. Denn über alle, die mich verspotten wollen, kann ich nur lachen.

Alles, was ihr hier noch nicht herausbekommen habt weiß ich selber nicht - schaut nicht so doof, wisst ihr etwa alles über euch selbst?


Stärken:
~ gutes Gedächtnis
~ kann nicht auf herkömmliche Art und Weise provoziert werden
~ selbstbewusst


Schwächen:
~ wird leicht ungeduldig
~ hat Platzangst
~ hat Angst vor großen Mengen Wasser


Vorlieben:
("Es gibt vieles, was ich nicht mag und weniges, dass ich mag")

~ seine eigenen Pläne
~ gemäßigtes Wetter
~ Beeren


Abneigungen:
~ Wasser und enge Räume
~ Fisch
~ tiefschwarze Nacht
~ zu sonnige Tage
~ verachtenswerte Möchte-Gerns
~ Aaangeber, die ununterbrochen Sachen erfinden


Dein wichtigster Gedanke:
MUAHAHAAAA



Familie & Freunde
Tja. Das war dann wohl mal. Freunde habe ich mal gehabt. Aber mittlerweile keine mehr, die erwähnenswert wären. Und selbst wenn ... würde ich sie wohl nie widersehen. Ich mag schwimmen nicht.
Familie hab ich schon. Sogar genug. Ich bin in einem Wurf aufgewachsen, den ich aber bald verlassen habe. Ehrlich gesagt kann ich mich an die Hälfte der Namen nicht mehr erinnern. Eben sehr große Familie, vor allem, weil in unserem Rudel eh nie so richtig klar war, wer zu wem gehörte. Aber gut, ich versuch mal, hier irgendetwas daher zu konstruieren.
Vater: Harukao
Ich kann mich nicht mehr gut an ihn erinnern. Er war sanft und witzig, aber auch immer irgendwie naiv.
Mutter: Yanaija
An sie kann ich mich noch gut erinnern. Sie war lustig und frech, geheimnisvoll. Wir haben viel mit ihr gemacht und wir wurden dann immer "die schwarze Bande" genannt, denn fast alle ihrer 5 Welpen + sie waren tiefschwarz - nur Yin und Kaoru nicht. Meine Geschwister. Wir haben immer zusammen irgendetwas angestellt.
Geschwister:
Ich weiß, dass meine Yanaija mehr als nur einen Wurf auf die Welt gebracht hat. Aber ich war nie gut darin, mir Gesichter und Namen und so Zeug zu merken, deswegen kann ich mich nur noch an den Wurf erinnern, mit dem ich auch geboren wurde. Wir waren zu 5. - eine laute Rasselbande. Zuerst waren da Yin und Kaoru, die beide eher sanft waren. Ganz ehrlich habe ich immer auf sie hinabgesehen, weil sie so unschuldig waren. Und dann natürlich noch Shai und Sakura, die beide unglaublich frech und süß waren. Ich bin sicher, mittlerweile hat sich Shai eine Schöne und Sakura einen Schönen geangelt. Die beiden werden einmal wunderbare Eltern abgeben, denn obwohl sie nicht so wirken, sind sie auch sehr hingebungsvoll.
Tja, mehr könnt ihr jetzt wirklich nicht mehr von mir verlangen. Das waren doch mehr als genug Informationen.


Vergangenheit:
Ich bin normal aufgewachsen. Habe ein nettes Rudel gehabt etc. etc. etc, bla bla bla. Mit irgendwann bin ich dann los gegangen, denn ich wollte was von der Welt sehen. Dieser Wissensdurst lag anscheinend in der Familie, denn am Anfang sind wir noch alle gemeinsam in die Weite gehoppelt. Wir heißt: Ich und meine 4 Geschwister. Wir haben Freunde und Rivalen zurückgelassen, was allerdings nicht sehr schwer war - zumindest für mich nicht. Mit der Zeit haben wir uns dann alle irgendwie getrennt, es gab oft tränenreiche Abschiede, aber das ist auch nichts Besonderes. Ich muss zugeben, dass ich als Erster gegangen bin - ich wollte endlich die Freiheit haben, wirklich tun und lassen zu können, was ich will, ohne, dass mir immer ein oder mehrere Familienmitglieder auf die Tatzen schauten. Ich war neugierig und wollte irgendwie auch endlich einmal so richtig skandalös und bööööse sein. Also bin ich durchs Land und habe mich unterwegs immer wieder Unruhestiftern angeschlossen. Das war oft richtig lustig so. Wir haben andere nieder gemacht, um uns selbst gut zu fühlen. Obwohl - sie haben andere niedergemacht, um sich selbst gut zu fühlen. Ich fühle mich auch so gut genug, ohne andere niederzumachen.
Und dann eines Nachts bin ich auf dieses beschissene Schiff rauf. Wir wollten den Menschen etwas stehlen, vielleicht auch etwas kaputt machen, aber naja... Das Glück meinte es nicht gut mit uns. Mit mir. Ich war der Letzte, der noch an Bord war. Und dann hat es angefangen zu regnen und zu stürmen und plötzlich war alles voller Menschen. Da konnte ich dann ja wohl kaum durchlaufen, deswegen hab ich mich in das Schiffsinnere geflüchtet. Ich wollte abwarten, bis sich das Wetter und damit die Menschen beruhigten.
Was sie auch irgendwann taten. In der Zeit sah ich mich um. Was mir als allererstes auffiel: Ich war nicht allein. Es roch intensivst nach Wolf. Ich lief zu einem der Holzkäfigen hin. Dort war einen Fähe, die mir erklärte, dass sie Banshee heiße und von Menschen hierhergebracht worden sei. Ich hörte ihr kurz zu, tat sie dann aber als dumm ab. Ich muss an dieser Stelle zugeben: Später hab ich mir noch überlegt, wie ich wohl auf sie gewirkt haben musste und kam zu dem Schluss, dass ich wahrscheinlich gar nicht gut rübergekommen war. Aber zu diesem Zeitpunkt, als ich vor ihr gestanden war, war mir das egal gewesen. Denn ich wollte aus diesem Ding von einem Schiff raus. Aber der Eingang, durch den ich reingekommen war, war verschlossen geworden, noch während ich mich mit Banshee beschäftigt hatte und ich Hasenhirn hatte es nicht bemerkt. Als eine andere, erstbeste Tür kurz danach geöffnet wurde, schlüpfte ich schnell in den Raum dahinter, völlig ahnungslos, was mich dort erwartete. Dann schloss sich die Tür und ich erkannte endgültig, was hier jetzt los war. Ich war in diesem riesigen Schiffsdingens gefangen, wie ich dann erkannte, auf kleinstem Raum, denn der Raum, in den ich gelaufen war, war winzig und es gab keinen Ausweg außer der Tür, die jetzt zu war. Ich war in dem Ding gefangen. Zuerst ging es noch. Dann langsam wurde ich aber panisch. 1. Ich konnte nichts tun, außer Auf und Ab zu laufen und mir einzureden, dass "Alles gut werden würde". 2. Ich war in einem engen Raum und konnte nichts tun, außer Auf und Ab zu laufen. Und das sind die zwei Dinge, dich ich wahrscheinlich am allermeisten HASSE. Es war SCHRECKLICH. Außerdem wurde mir, als das Ding in See stach, schlecht. Ich weiß, dass das komisch klingt, aber es war zum Kotzen - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich hätte wahrscheinlich nicht überlebt - draaamatisch! - wenn man diesen Raum, in dem ich war, nicht zufällig aus Fischbehälter benutzt hätte. Bedeutet, dass jeden Tag Tonnen von ekelhaft stinkendem Fisch durch eine Luke über meinem Kopf - unerreichbar für mich - auf mich nieder regneten. In kürzester Zeit stank ich nach Fisch (ich bin mir immer noch nicht sicher, ob der Geruch ganz weg ist) und fühlte mich auch so. Denn zum Fisch wurde Wasser hineingeschüttet. Ohne das hätte ich wahrscheinlich ebenfalls nicht überlebt. Ich weiß nicht, wie lange ich dort war - durch das Geruckel und die Übelkeit verlor ich jegliches Zeitgefühl - doch ich überlebte. (Drramatisch.) Irgendwann hörte das ganze mit einem Rums auf, und es war ... unbeschreiblich. Keine Übelkeit mehr, dafür umso mehr Fischgestank, da ich mich wieder vollständig darauf konzentrieren konnte. Im Nachhinein bin ich mir nicht mehr sicher, ob mir da nicht die Übelkeit lieber gewesen wäre. Allerdings wurde ich gleich darauf von all dem abgelenkt, denn man hörte Menschen schreien und laute Geräusche, die von anderem zu stammen schienen. Und dann drang Wasser in den Fischbehälter ein. Durch Ritzen zwischen den Wänden kam es mal ganz langsam, dann wieder in fetten Strahlen. Ich sage euch, ich habe mich noch nie so vor Wasser gefürchtet. Es stieg langsam aber stetig an und ich wusste, dass ich hier drinnen ertrinken könnte. Ich begann mit der Zeit zuerst wie ein kleiner Welpe zu jaulen, dann wimmerte ich nur noch. Ziemlich peinlich, ja, aber es hörte mich wahrscheinlich sowieso keiner, denn die da oben veranstalteten von selbst einen ganz anständigen Lärm. Zumindest, bis es dann irgendwann endete. Schreie und so, die ich in meiner Panik überhörte. Und dann ging die Tür auf. Die, durch die ich ganz am Anfang auch herein gekommen war. Es war wie ein Segen. Zwar war draußen nicht weniger Wasser, aber ich sah zumindest Licht am Ende des Tunnels. Mir wurde plötzlich bewusst, dass hier ja diese Wölfe gewesen waren und fragte mich kurz, was um Himmelswillen mit Banshee passiert war, doch ich hatte keine Zeit, die Käfige lange zu untersuchen. Das Wasser stieg. Ich kam irgendwie aus dem Untergrund aufs Deck des Schiffes und für eine kurze Weile war ich einfach nur glücklich. Kein Raum. Kein Wasser. Naja, fast keins, eben nur das, was sich rundherum kilometerweit um das Schiff erstreckte. Ich tänzelte nervös und aufgeregt und panisch herum und besann mich dann irgendwann auch wieder einmal. Wo waren alle hin? Und wie waren sie wo hin? Dann sah ich fern am Horizont Punkte auf gelben Dingern. Das waren dann wohl mal die Menschen, sie waren alle rechtzeitig von dem absaufendem Schiff heruntergekommen. Aber wo waren die anderen Wölfe? Und dann entdeckte ich sie am anderen Ende des Horizonts, vor einer Felsenklippe, die für mich ziemlich unerkletterbar aussah. Und das kümmerte mich. Ohne lange nachzudenken sprang ich ihnen nach und hoffte einfach mal, dass wir a) nicht alle an den Felsen zerschmettert werden würden und b) bald festen Boden unter den Füßen haben würden.
Ich schwamm schnell und kam ihnen langsam näher. Von Nahem sahen die Felsen nicht mehr so schlimm aus, denn man konnte erkennen, dass an ihrem Fuß ein kleiner Sandstrand war, auf dem man sich ausruhen konnte und von dem es möglicherweise auch einen Weg weiter hinein ins Festland gab. Und wenn es keinen gab würde ich wenigstens noch ein paar schöne, letzte Tage haben, denn selbst wenn es kein Essbares Getier gab konnte ich ja noch auf meine alten Tage zum Kannibalen mutieren.
Mit der Zeit hätte ich sie wohl eingeholt, doch sicherheitshalber blieb ich auf Sicherheitsabstand. Ich war verdammt noch mal extrem aus der Puste und die Gruppe, die noch wesentlich fitter wirkte, hätte mich wahrscheinlich mit Leichtigkeit um meine letzten Schönen Tage bringen können. Als sie endlich am Strand angekommen waren verschwanden sie irgendwie ganz schnell. Gerade noch waren sie da, dann - flutsch - weg. Aber das kümmerte mich da auch schon nicht mehr, denn ich war nahe der Ohnmacht. Mein Fell zog mich hinab und ganz nebenbei war ich nie ein guter, ausdauernder Schwimmer gewesen. Am Strand schlief ich beinahe augenblicklich ein, doch bevor ich die Augen für immer schloss - nein, Spaß - roch ich noch einen unglaublich bekannten Geruch. Ich wandte meinen Kopf in die Richtung, von der er zu stammen schien, doch ich sah nur noch verschwommen. Dann schlief ich ein.
Ein wenig später - oder auch viel später, mein Zeitgefühl war immer noch vollkommen futsch - wachte ich auf und fand, vom Hunger getrieben, ziemlich schnell den Durchgang, durch den wohl auch die anderen Wölfe genommen hatten. Ich nahm ihn und betrat das Land vollkommen. Es war eigentlich gar nicht so schrecklich und ich lebte mich bald ein und ging von da an wieder meinen alten Beschäftigungen nach. Doch irgendwie jage ich immer noch diesem Erlebnis damals nach - wer war Banshee und wo ist sie jetzt und wer war dieser komische Wolf, dessen Geruch mir so bekannt vorgekommen ist?




Bildquelle:
Dawnthieves
Regeln gelesen? :
Regeln, Nicht, Gelesen
Bei Inaktivität:
Yang geht einfach. Möglicherweise mit dramatischem Abschied, allerdings kann er auch einfach so, leise und still verschwinden.



Zuletzt von Yang am Mi Mai 22, 2013 12:14 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ~ Yang ~   Mi Mai 15, 2013 3:42 am


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Zuletzt von Banshee am Mi Mai 22, 2013 6:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ~ Yang ~   Mi Mai 22, 2013 12:29 am

Ich geb dir mal ein WOB aber vergiss nicht die Fehler zu verbessern.

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~ Yang ~
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